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SOUND
 

 


Natascha & The Bluescrackers -  unsere erste CD
 " power  ON! "  erschien am 2. Juni 2007 - und ist  bei Live Konzerten oder über unseren SHOP erhältlich.

    

" power  ON! " - hier hineinhören:

 

 
 


Blues Is My Favourite Colour - Natascha & The Bluescrackers

Christian Töchterle (KUFOBU Burgau),  verantwortlich für die Liner Notes auf unserer CD, schreibt...


Höre ich Natascha, denke ich an den Blues.

Das war nicht immer so. Vor Jahren noch spukte eine literarische Gestalt aus Tolstois „Krieg und Frieden“ gleichen Namens in mir herum. Schön jedoch, dass der Mensch Dinge, die ihm mühselig sind, mit einem Mal ausblenden kann und sich dem zuwendet, was er für wirklich wichtig hält:

In meinem Fall war es die Entdeckung einer charakterstarken Frau, die über ihren Freundes- und Bekanntenkreis hinaus liebevoll „Nati“ genannt wird, und ihrer Musik, deren Interpretation Enthusiasten weltweit als „Chicago Blues“ bezeichnen. Endlich hatte das Österreich der „Starmaniacs“ eine Protagonistin gefunden, die dieser Kulturform des „anderen Amerika“ eine dauerhafte weibliche Gesangsstimme mit Unvergleichlichkeitsfaktor verlieh!

Nataschas Erweckungserlebnis in Sachen Blues geht nicht auf die Schürfarbeit einer alternativen Plattensammlerin und Austropop-Abweichlerin zurück, sondern auf einen USA-Aufenthalt in den frühen Neunzigern. Hier waren es die unvermeidlichen Ausflüge durch die zahlreichen Blueslokale von New York und Philadelphia und eine Kassette von Muddy Waters und Buddy Guy, den Chicago-Blues-Heroen, die den lebenslangen, weil gutartigen Blues-Virus auf sie übertrugen.

Wieder zurück in Österreich, suchte sie nach und nach die künstlerische Nähe zur heimischen Blues- und Jazzszene, von der sie schließlich fixer Bestandteil werden sollte. Im November 1999 erfolgte ihr Debüt im Wiener „Blues Man Café“. Von da an nahmen die Engagements als Mitglied und Gast in niveauvollen U-Musik-Bands kein Ende mehr.

Anno 2003 erblickte ihr Lieblingsprojekt das Licht der Welt: Natascha & The Bluescrackers.

Natis Working Band, mit der sie den vorliegenden Tonträger eingespielt hat, ist eine klassische Chicago-Blues-Formation plus einer singenden Leaderin.

Dies bedeutet zum einen viel rhythmische Eigentümlichkeit, hervorgebracht durch eine österreichische Naturgewalt am E-Bass, Wolfgang Frosch, und den begabten Nachwuchsdrummer Tom Hirschler, zum anderen das außergewöhnlich elegante Pianospiel des Multiinstrumentalisten Arthur Fandl, der auch als Komponist des „Ramble Boogie“ beeindruckt, die einzigartige, virtuose Blues-Harp eines Martin Sedlinger und die Fingerfertigkeit eines Gitarristen wie Sigi Flamisch, Natis „Lieblingsonkel“, der im Gefolge der Chicagoer Altvorderen absolut versteht, wovon er zupft.

Natascha selbst identifiziert sich vor allem mit den Songtexten, die sie interpretiert; tatsächlich ist ihre umwerfende Gesangskunst auch in keine Schublade zu stecken.

Mit einer feurigen Performance, gleich ob im Studio oder auf der Bühne, gibt sie dem Blues die Fröhlichkeit zurück, die ihn in Chicago stets ausmachte.

Trivialphilosophisch betrachtet, ist der Blues mit der Sehnsucht nach Ankunft verbunden.

Nati hat zu verweilen gelernt, aber einiges auch hinter sich gelassen. In „ihrer“ Stadt, bei ihren Lieben, an der Wiege der modernen Unterhaltungsmusik, die sie für sich und ihr Publikum allzeit schaukelt, ist sie fürs Erste angekommen. Das ganze Leben, wie sie es sich erträumt, wird folgen. Ganz bestimmt!

Blueser wissen doch am allerbesten: “You can't get a good woman down!”

Christian Töchterle
KUFOBU Burgau

 

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