Natascha Flamisch
When I was just a little girl … I asked my uncle what will I be …
Später besuchte ich dann Sigi´s Konzerte bei der "Old Stoariegler Dixieland Band". Auch sonst waren wir eine musikalische Familie. Mein Großvater war Chorleiter und meine Großmutter spielte Instrumente und sang sehr gerne, wenn auch viel zu selten.
Come on, little school girl …
Leave home, young woman …
Eines Tages nahm mich jemand zu den Sessions auf die South Street in Philadelphia mit. Dort hörte ich eine Musik, die mir bis dato fremd war, mich zutiefst berührte und nie wieder loslassen sollte, weil sie alles ausdrückt, was ich in mir trage: The Blues.
Looking for a place to stay …
Going for my dreams …
This time is the right time …
Am 22.11.99 war es dann soweit. Benji, Chef des "Blues Man Cafe" in Wien, gab mir, einem "Stammgast mit Inventarnummer", eine Chance für einen Auftritt. Beim Soundcheck kam er plötzlich aufgeregt aus der Küche herausgeschossen und tat lautstark seiner Begeisterung kund, dass er nicht damit gerechnet hätte, dass ich tatsächlich singen könne. Ich glaube, er hatte sogar einen Salatkopf oder auf jeden Fall irgendetwas Essbares in der Hand mit dem er wild gestikulierend vor der Bühne herumfuchtelte. Hier stand ich nun, ich Greenhorn, völlig perplex, und hatte schon Material für die erste biografische Anekdote bevor es überhaupt los ging. Ich war völlig überrascht als ich am Ende eines schönen Abends einen weiteren Auftrittstermin in der Tasche hatte.
As time goes by…
Natascha & The Bluescrackers
In jeder freien Minute war (und bin) ich auf einem Konzert - aktiv oder passiv. Und irgendwann war klar: ich will eine eigene Bluesband auch noch! 2003 gründete ich dann "Natascha & The Bluescrackers", denn ich wollte die Musik machen, die ich neben dem Jazz am meisten liebe.
Die Liebe hat mich 2010 nach Deutschland
gebracht wo ich glücklich verheiratet am wunderschönen
Bodensee in Süddeutschland lebe. Von hier aus habe ich es
nicht weit für Auftritte nach Hause nach Österreich
und in die Schweiz.
Ich hatte das Glück relativ rasch von einer tollen Band gefunden
zu werden und bin seit April 2011 die Frontfrau der deutschen
NOPKINGS.
Nun habe ich erstmals den Luxus, keine
Bandleaderin zu sein, sondern einfach singen zu dürfen. Mein
Repertoire erweitere ich jetzt mehr in Richtung Soul und Funk
was mir mit meinen neuen deutschen Kollegen riesigen Spaß
macht. Ich muss zwar 120 km für jede Probe runterradeln -
aber die Jungs sind es absolut wert! :-)
Ausserdem bin ich mir ganz sicher, dass ich es ohne Jazz und Blues
zusätzlich nicht aushalten werde.... also, man darf gespannt
sein. Ich bin mir sicher, ich werde hier in Deutschland noch viele
tolle Dinge erleben...
und das alles zusammen ... find ich einfach .....

(Danke, Sascha für die coole Fotomontage!)